
Der erste Satz fällt mir leicht. Das liegt vor allem daran, dass ich mit ersten Schritten – ganz allgemein – weniger Schwierigkeiten habe. Was mir manchmal dagegen schwer fällt, ist Jahre lang das selbe zu tun.
Hm, das muss ich vertiefen: Es fällt mir nicht schwer, das gleiche Ziel zu verfolgen – spätestens seit dem ich das Buch Siddartha gelesen hatte, oder sogar noch früher: Als ich das erste Mal von fernöstlicher Lebenshaltung erfuhr, und dass man dort wohl so lebte „Was kann ich sein?“ und nicht, „Was kann ich haben?“, ja… jetzt die Kurve kriegen 😀 … war das tatsächlich „Selbstverwirklichung“. Und das sollte ein Mummutprojekt für mich sein. Dies werde ich hier erzählen. Also, normalerweise ist das ja keine Schwierigkeit. Selbstverwirklichung. Doch in meinem Fall war es enorm schwierig, und nun stehe ich vor dem Dilemma, dass ich einundfünfizig bin, und die tiefgreifende Gewohnheit verinnerlicht habe, zyklisch zu leben, also die Balance zwischen Arbeit und Erholung im Rythmus des Mondes zu gestalten. Und so wie der beinahe Zufall es will ist heute sogar Neumond.
Wer das erste Buch gelesen hat, wird wissen was ich meine. Wer nicht, keine Sorge, es wird hier genauso in die Breite gehen, wie